Pflegefachtagung 2025 - LWL-Klinik Herten

Arbeitsgruppen

Beziehungsaufbau im häuslichen Umfeld im Rahmen von StäB

Mateusz Ryczkowski & Axel Kaminiarz

Für Patient:innen bedeutet der Eintritt der Pflegefachkräfte in ihr Zuhause oft einen tiefen Eingriff in ihre Privatsphäre. Wie mit dieser Herausforderung umgegangen werden kann, wie Beziehung außerhalb des stationären Settings gestaltet wird und welche Leitgedanken berücksichtig werden sollten, wollen wir in dieser AG gemeinsam erarbeiten. Wir beantworten Ihre Fragen und stellen wichtige Aspekte vor, die dabei zu berücksichtigen sind.

AG 2 - Umgang mit Suizidalität - von der Theorie zum Praxisbezug. Wie gehen wir im Klinikalltag mit Suizidalität um?

Eva Scheidle Stationsleitung G1, Fachpflegende für psychiatrische Pflege

Von theoretischen Grundlagen bis hin zu praktischen Handlungsansätzen: Gemeinsam reflektieren wir den Umgang mit suizidalen Menschen und erarbeiten Strategien, um mehr Sicherheit im Handeln zu gewinnen und unsere fachliche Kompetenz im klinischen Alltag gezielt zu stärken.

AG 3 - Schmerz nach Expertenstandard

Nico Marcinowski, Gesundheits-und Krankenpfleger, B.Sc. Therapie- und Pflegewissenschaften (i.A.)

In dieser AG befassen wir uns mit dem Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“ und seiner praktischen Umsetzung im Berufsalltag. Dabei liegt der Schwerpunkt auf pflegerischen Interventionen. Ziel ist es, den Standard praxisnah zu verstehen und individuelle pflegerische Maßnahmen zur Schmerzlinderung gezielt und evidenzbasiert einzusetzen.

AG 4 - Borderliner-Erkrankte verstehen: Haltung und therapeutische Beziehung in der DBT

Niklas Konietzka, Gesundheits- und Krankenpfleger B.A. Psychische Gesundheit/Psychiatrische Pflege (i.A.)

Warum verhalten sich Borderline-Patient:innen "so"? Sind Borderliner manipulativ? Besteht Angst vor in Beziehung zu gehen? Die AG soll eine Einführung in Grundannahmen und Haltung in der DBT (Dialektisch-Behaviorale-Therapie) geben, die eine nachweislich sehr effektive Behandlungsmethode für BPD-Patient:innen ist. Er soll zudem ein paar Vorurteile abbauen, die oft noch über Borderline kursieren.

AG 5 - Nörgler, Informationsverweigerer, Hitzköpfe - Strategien zum Umgang mit herausfordernden Patient:innen und Angehörigen

Benedikt Rybarczyk, Stationsleitung in der LWL-Klinik Herten, Psychologischer Managementtrainer & Psychologisch-systemischer Coach

In der Arbeitsgruppe haben Sie die Chance, kritische Gesprächssituationen außerhalb des stressigen Alltags gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zu reflektieren und geeignete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu erproben.

AG 6 - „Die Sekunden zwischen Leben und Tod – Reflexion eines Rettungseinsatzes und Übertragung auf die pflegerische Praxis“

DLRG Niklas Tschäschke, Stellv. Vorsitzender & Ausbilder Schwimmen/Rettungsschwimmen, DLRG - Ortsgruppe Recklinghausen e. V.

  • Einstieg mit einem realen Fallbeispiel aus der Wasserrettung und anschließende Reflexion emotionaler und körperlicher Belastungen.
  • Austausch in Kleingruppen zur Frage: „Wie erleben wir vergleichbare Notsituationen in der Pflege?“
  • Gemeinsame Diskussion zu Parallelen (z.B. Umgang mit Angst, Verantwortung, schnellem Handeln), Unterschieden und dem Transfer in den Pflegealltag.

AG 7 - Das Gezeitenmodell und der Pflegeprozess - Patientenorientierte Pflege vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben

Claudia Neumann, Stationsleitung Allgemeinpsychiatrie, Pflegeexpertin Psychische Gesundheit/ Psychiatrische Pflege (B.A.) & Guilliana Butz, B.Sc. Angewandte Pflegewissenschaften M.A. Pflegemanagement

Wir widmen uns gemeinsam der Frage: Wie kann ich den Pflegeprozess vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben gestalten? Hierzu wird das Gezeitenmodell als Grundlage für die patientenorientierte Pflegeplanung miteinbezogen.

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